Demineralisierungspatrone mit integrierter Verbrauchsanzeige
Um Ablagerungen zu vermeiden und eine hervorragende Wärmeübertragung und optimale
Systemeffizienz zu gewährleisten, sollten Heizungssysteme mit Sentinel SureFill EVO gemäß der Richtlinie VDI 2035 befüllt werden.
Schlüsselfunktionen
Zur Vermeidung von schädlichen Ablagerungen in Heizungsanlagen
Sorgt für eine hervorragende Wärmeübertragung.
Die Farbwechselanzeige signalisiert den Verbrauch der Kartusche
Diese Funktion ermöglicht eine sofortige und genaue visuelle Kontrolle und stellt sicher, dass das eingefüllte Wasser immer die richtige Qualität gemäß VDI 2035 hat, ohne dass elektronische Messgeräte erforderlich sind.
Einzigartige Nachfüllmöglichkeit
Die Mischbettharzkartusche ist schnell und einfach zu ersetzen, sobald sie verbraucht ist. Reduziert den Ressourcenverbrauch und kann im Hausmüll entsorgt werden.
Entfernt nahezu alle Mineralien und Salze aus dem Systemfüllwasser
Entspricht VDI 2035, ÖNORM 5195-1, SWKI BT 102-1 und Herstellerempfehlungen.
Beschreibung
Sentinel SureFill EVO ist eine Mischbettharzpatrone, die nahezu alle Ionen entfernt, um das Wasser vollständig zu entsalzen.
Sentinel SureFill EVO gibt keine chemischen Zusätze an das Wasser ab und funktioniert ohne externe Stromversorgung.
Sentinel SureFill EVO verfügt über einen integrierten Farbindikator, der die Farbe schnell von dunkelblau auf orange wechselt, wenn die Kartusche verbraucht ist.
Diese Funktion bietet eine sofortige, genaue visuelle Kontrolle und stellt sicher, dass das Füllwasser immer die richtige Qualität hat, ohne dass elektronische Messgeräte erforderlich sind.
Überwachen Sie die Verfärbung des Indikatorharzes, um die richtige Wasserqualität sicherzustellen.
Verwenden Sie nur ausreichend flexible, druck- und temperaturbeständige Schläuche (z. B. Panzerschläuche).
Die Ein- und Auslasspunkte der Surefill EVO Demineralisierungspatrone dürfen nicht unter (Installations-) Spannung stehen.
Sobald der Indikator anzeigt, dass die Mischbettharzkartusche verbraucht ist, kann sie schnell und einfach durch eine Nachfüllkartusche ersetzt werden.
Drehen Sie die Patrone gemäß Pfeilrichtung (siehe Etikett) auf, entfernen die verbrauchte Mischbettharzkartusche und setzen die neue Nachfüll-Kartusche ein.
Achten Sie auf den korrekten Sitz aller Bestandteile und schrauben Sie die Patrone wieder handfest zusammen.
Nun ist die Patrone wieder einsatzbereit.
Wichtig
Im Geltungsbereich der DIN EN 1717 (Deutschland) muss zum Befüllen ein Rohrtrenner (BA/CA) verwendet werden
Die Sentinel SureFill EVO Demineralisierungspatrone enthält keinen automatischen Abschaltmechanismus
Die Patrone darf nur unter ständiger Aufsicht des Fachhandwerks verwendet werden
Die Patrone darf ausschließlich für den Füll- bzw. Nachspeisevorgang unter Druck stehen
Verwendung
Um eine optimale Effizienz und Leistung des Systems zu erreichen, wird empfohlen, das System mit einem geeigneten Sentinel-Reiniger zu spülen, bevor es mit demineralisiertem Wasser gefüllt wird. Um die innere Korrosion von Systemteilen zu verhindern, muss ein mit demineralisiertem Wasser gefülltes Heizsystem mit Sentinel X100 Inhibitor oder Sentinel X500 Frostschutzmittel mit Inhibitor behandelt werden. Die pH-Stabilisierung des Inhibitors gewährleistet einen ausreichenden Korrosionsschutz aller Systemteile, insbesondere von Aluminiumkomponenten.
Die Kapazität der Sentinel SureFill EVO Demineralisierungspatrone hängt von der Gesamthärte des Füllwassers ab und ist im nebenstehendem Diagramm dargestellt. Beispiel: Bei einer Ausgangshärte von 14°dH liefert Sentinel SureFill EVO ca. 500 Liter vollentsalztes Wasser. Bei einem Speisewasserdruck zwischen 3 und 4,5 bar beträgt die Durchflussmenge der SureFill Kartusche etwa 10 l/min.
| Typ | Bestell- nummer | |
| Surefill Evo | SF-EVO-DE | |
| SureFill Evo Refill | SF-EVO-RFILL-DE |
Sentinel ist ein Unternehmen mit einem klaren Ziel: Wir bieten Wasseraufbereitungsprodukte und -dienstleistungen für den bestmöglichen Schutz und eine möglichst lange Betriebsdauer von Heizungsanlagen und Heißwassersystemen. Gegründet wurde Sentinel von Grace Dearborn im Jahr 1988 in Großbritannien. Anschließend war das Unternehmen eine Tochtergesellschaft der führenden multinationalen General Electric. Seit 2005 arbeitet Sentinel unabhängig und erweitert ständig seine internationale Reichweite sowie das Portfolio an innovativen Lösungen. Ab 2021 ist Sentinel im Besitz von Aalberts N.V. und dort dem Geschäftsbereich "Hydronic Flow Control" zugeordnet.